An einer kleinen Schule gibt es zwei 10. Klassen, die Sportförderklassen sind.

In der Klasse 10a befinden sich 20 Schüler, von denen 10 exzellente Sportler sind. In der Klasse sind ebenfalls 5 Schüler, die der Sekte der kalottischen Drubel angehören und aus religiöser Überzeugung alle Sportarten mit verbundenen Augen und rückwärtslaufend treiben. Die restlichen 5 sind leidliche bis gute Sportler.

In der Klasse 10b sind von 20 Schülern 19 leidliche bis gute Sportler. Einer ist deutscher Jugendmeister im Zehnkampf.

Beim jährlichen Sportfest gewinnt die Klasse 10a 80% aller Disziplinen in der Altersklasse. 20% werden von Schülern der 10b gewonnen, darunter auch der deutsche Jugendmeister. Die leidlichen Sportler beider Klassen gewinnen keine Disziplin, halten sich aber stets im Mittelfeld. Die kalottischen Drubel der 10a landen weit abgeschlagen unterhalb der Wertungsgrenze.

Die Statistik der Wettbewerbe zeigt über die Jahre ein gleichbleibendes Bild: Die guten Sportler sind mal in der einen, mal in der anderen Klasse in der Mehrzahl. Die leidlichen bis guten Sportler ebenfalls, sie erzielen bei den Wettbewerben Achtungserfolge, manchmal auch überraschende Siege. Trotzdem sind die guten Sportler stets die „Abräumer“. Die kalottischen Drubel haben noch nie einen Wettbewerb gewonnen oder auch nur einen der ersten 10 Plätze erreicht.

Ein leidlicher Sportler aus der 10a, der selbst noch keinen Wettbewerb gewinnen konnte, stellt nun angesichts der diesjährigen Ergebnisse die rhetorische Frage: „Und? Wie viele Wettbewerbe haben die kalottischen Drubel wieder gewonnen?“, worauf der Schuldirektor ihn zurechtweist: Seine Zugehörigkeit zu den nicht-kalottischen Sportlern hätte ihm auch keinen Sieg beschert, seine Frage daher dumm-rassistisch.

Das ist in meinen Augen offensichtlicher Unsinn, weil der Schüler den Umstand aufs Korn nahm, daß von den kalottischen Drubeln aufgrund ihrer religiös motivierten Selbsteinschränkung beim Sport (verbundene Augen, rückwärtslaufen) KEINER JEMALS einen Wettbewerb gewann; die nicht-kalottischen Sportler aber IMMER ALLE Wettbewerbe gewannen. Der Schulleiter jedoch nimmt die individuelle Leistungsfähigkeit des Fragenden aufs Korn und vergleicht seinen ausbleibenden persönlichen Erfolg mit der Erfolglosigkeit einer ganzen Gruppe.

Der betreffende Schüler steht im Vergleich mit den Spitzensportlern seiner Gruppe (nicht-kalottisch) schlecht da, erreicht nur etwa 80% von deren Leistungsniveau. Im Vergleich mit dem Rest seiner Gruppe ist er durchschnittlich. Also hat ihm die Zugehörigkeit zu den nicht-kalottischen Sportlern keinen Spitzenplatz eingebracht. Im Vergleich mit den kalottischen Drubeln ist er mit Abstand der beste Sportler, da von jenen kaum je einer das Ziel erreicht.

Hätte der Schüler nun gefragt, wie viele Disziplinen denn dieses Jahr im VERGLEICH ZU IHM an die kalottischen Drubel gegangen seien, dann wäre das Ergebnis natürlich auch für ihn eine Null gewesen und seine Frage ziemlich dumm. Er hat aber nach den Ergebnissen der Gruppen gefragt. Und da ist die Antwort eindeutig nur bei den kalottischen Drubeln: Null.

Dadurch sollte klar sein, daß es zwar überheblich und elitär ist, diese Frage zu stellen, weil man ja selbst keinen Anteil am Erfolg der eigenen (nicht-kalottischen) Gruppe hatte, es aber vollkommen zutreffend ist, daß aber die Gründe für die andauernde Erfolglosigkeit der kalottischen Drubel eindeutig deren gruppenspezifischen Eigenarten beim Sport sind.

So schrub das ein Freund in irgendeinem Facebook-Darkroom… mir is schon ganz drubelig! Take this Baby:

Du definierst die Prämissen, wie allzuviele, nicht klar.

Wenn die Kalotten an ihrer eigenen Schule die Regel, rückwärts blind zu laufen schaffen… na dann sollen sie doch. Aber bitte nicht jammern, wenn ne Mauer unvermutet im Weg steht. Meine Kinder würde ich NIE an eine solche Schule schicken. Und NOTFALLS würde ich sie eigenhändig übers Mittelmeer rudern, damit sie dem Wahnsinn entkommen könnten.

Aaaaber… wenn nicht in Kalottistan, sondern in Germanistan, an germanodrubelischen Anstalten, schwachsinnige, den Einzelnen in seiner Entfaltung behindernde Regeln, von guten, aber kurz denkenden, Menschen akzeptiert werden (und damit diejenigen, die ebenso schwachsinnige Statistiken über Kalotten posten, ohne irgendetwas von Statistik oder überhaupt irgendetwas zu verstehen… neues Futter bekommen).. ist das nicht ein Problem mit den Kalotten, sondern mit den Germanen. Sollen sie [die Kalotolliahs] doch daheim oder in ihren Darkrooms blind im Kreis herumlaufen. Not my Business. Aber Wettbewerb ist Wettbewerb. Wer teilnehmen will, sollte die Regeln vorher lesen und akzeptieren. Begreifen manche ja nicht mal auf Facebook :-(

Einfach, oder? Ganz, GANZ, schnell würde so auch die kalottische Klasse besser werden ohne Handicap (bis zum Etappensieg noch etwas Training notwendig vielleicht). Die Kalotten, denen das zu langsam geht, sind natürlich – selbstverständlich – eingeladen, die Klasse zu wechseln… #kalottogeeswelcome !

Bisschen interne Konkurrenz täte den „Siegerklassen“ allemal gut. Damit sie nicht zu fett werden und sich allzu sehr auf ihre „Spitzenleistungen“ verlassen. #bayernmünchen

Viele Drubels warten darauf, endlich ihre Chance zu bekommen, ohne Augenbinde vorwärts rennen zu dürfen. Und, befreit, würden sie jederzeit an manch einem Germano-Blinden vorbeiziehen, der ganz ohne künstliche Sichtbehinderung Low Performancer ist. Deshalb heulen die auch so laut. Wir wollen die Siegerklasse sein! Hau ab Konkurrenz!

Es sind schliesslich Klassen. Und die sind ein für allemal eingeteilt!!! Hat schon Bismarck gesagt.

Davon bin ich überzeugt. Nicht. Naja, ich bin und bleibe eben unverbesserlicher liberaler Utopist.

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