„Lügenpresse“ ist der Vorwurf derjenigen, die darunter eine durch „das System“ veröffentlichte Meinung verstehen, die sie durch ein staatliches Meinungsdiktat ihrer eigenen Positionen ersetzt sehen wollen.

In diesem Sinne drückt „Lügenpresse“ das aus, was werden soll. Eine „durch das System -> den Staat“ veröffentlichte Meinung, die keine Vielfalt mehr zulässt, allen voran nicht denen gegenüber, die man als politische Gegner betrachtet.

„Lügenpresse“ ist ein Euphemismus für staatliche Gewalt und Beseitigung der Freiheit für Medien.

Dass der Markt für Medien nicht in vollem Umfang in Freiheit schwimmt, kann keine Begründung dafür sein, deren letzten Reste erst recht zu beseitigen. In der Tat verursachen staatliche Eingriffe des Berechtigungswesens, der Regulierung, der Lizenzierung, der Besteuerung etc. zu einer systemisch -> staatlich überformten Medienlandschaft. Umso weniger frei dieser Markt ist, desto stärker werden die Monopoltendenzen und umso größer wird der Eindruck, es handelte sich um eine vom System -> dem Staat gelenkten Presse. Um diesen Eindruck zu schmälern, müssen individuelle und unternehmerische Freiheiten gestärkt werden. Die letzten Reste einer noch freien Medienlandschaft zu beseitigen und sie der staatlichen Gewalt auszuliefern, führt zu einer wahrhaftigen systemischen Presse in der vielerlei Lügen dem politischen Zwecke dienen werden, anstatt ihm sich in den Weg zu stellen.