Staatlich geschützte Wirtschaftssektoren haben eine Allergie gegen den freien Markt und dem damit verknüpften Wettbewerb. Es würde nämlich bedeuten, dass zum Wohle des Kunden, ihre durch den Staat geschützten Preise nicht aufrecht erhalten werden könnten und es hätte zur Folge, dass das Einkommen der in diesen Sektoren arbeitenden Menschen fallen würde.

Aus dem selben Grund fordern jene geschützten Wirtschaftssektoren und die für diese Sektoren arbeitenden Menschen die Vertreter der Politik auf, etwas dagegen zu tun, dass China beispielsweise Stahl zu Dumpingpreisen nach Europa liefert.

Ein freier Markt und Wettbewerb für das Produkt Stahl, käme sehr gut mit durch staatliche Subvention geförderten Stahl aus Übersee zurecht. Nur ein staatlich geschützter Markt, der unflexibel und starr ist, kann keine Anpassungen vornehmen sondern vertraut anstatt auf unternehmerische Lösungsansätze auf das Geschrei nach jenen Politikern, die diese Sonderinteressen mit Verboten für andere bedienen.

Sollte aufgrund einer enormen Stahlsubvention aus China, die europäische Stahlproduktion in einem hypothetisch freien Markt zurückgehen, wäre dies kein Problem. Man müsste feststellen, dass man die Unkenntnis chinesischer Politiker im Bezug auf die Marktwirtschaft, den Wohlstand in Übersee dadurch zu mehren, dass man die Preise für ein Gut durch die eigene Steuerfinanzierung hinabdrückt, mit Handkuss annimmt.

Die in einem hypothetisch freien Markt Europas freigesetzten Arbeiter und Ressourcen wären, vorausgesetzt es wären auch alle anderen Wirtschaftssektoren frei, für eben diese einsetzbar. Ein freier Markt entwickelt sich organisch und spontan-dynamisch. Wenn eine Veränderung an einem Punkt zur Verknappung führt, entsteht gleichzeitig mehr Raum für eine Erweiterung.

Aus diesen von mir genannten Gründen sollte der Fokus einer Ordnungspolitik darauf liegen, die staatliche Politik protektionistischer Maßnahmen aufzugeben und jeden einzelnen Wirtschaftssektor einer rigoros freien Marktwirtschaft ohne Bindestrich und Komma zu überführen.

Beiläufig entsteht dadurch eine Abnahme internationaler Unstimmigkeiten, weil Land A Beschuldigungen und Vorwürfe gegen Land B erhebt, woraus sich atmosphärische Spannungen und im schlimmsten Falle kriegerische Auseinandersetzungen entwickeln können, die sinnfrei und verschwenderisch mit dem Wert menschlicher Leben und denjenigen Ressourcen umgehen, die wir als Menschen für weitaus befriedigendere Dinge einsetzen könnten.