Die rechtspopulistische Bewegung ist eine anti-kapitalistische Bewegung. Sie greift die Störungen der kapitalistischen Wirtschaft auf, die durch Zentralbanken und Staatseingriffen hervorgerufen werden und reagiert darauf durch Verstärkung dieser Störungen anstatt entgegen zu wirken.

Aus diesem Grunde verstärkt die rechtspopulistische Bewegung die Entwicklung hin zur De-Globalisierung.

Was sind die zu erwartenden Effekte eines de-globalisierten Trends ?

  • „Angst“ vor Ausländern wächst
  • Grenzen werden enger; Sicherheits- und Zolllinien verlängern sich
  • Freihandelspolitiken werden zurückgefahren
  • neue Zölle und andere Handelshemnisse werden eingeführt
  • die Einwanderungspolitik wird gestrafft
  • Studenten, die im Ausland studieren, werden nach Hause geschickt; der internationale Tourismus nimmt ab
  • grenzüberschreitende Kapitalströme verlangsamen sich
  • Länder reduzieren die internationale Zusammenarbeit
  • Zunahme von Grenzkonflikten

Dass Frieden und Sicherheit somit nicht auf der Agenda rechtspopulistischer Bewegungen stehen kann, geht zwingend aus dem autoritären Allmachtanspruch hervor, der damit verknüpft ist, die Freiheit des Individuums zugunsten der gesichtslosen Staatsgewalt zu stärken. Gegen die Gesichtsverschleierung wird agitiert, doch der Staat als Instanz hat gleich gar kein Gesicht dem man Verantwortung zuschieben kann. Viele Schleier verdecken die Gesichter jener hinter der Staatsgewalt stehenden Sonderinteressen.

Ein Krieg ist möglich, wenn die Entwicklungen des Autoritarismus eskalieren. Liberalismus und Libertarismus sind die einzige Wahrheit für die Funktionstauglichkeit einer aus Menschen bestehenden Gesellschaft, die gedeihen will. Linke und rechte Gesellschaften sind dem Untergang von dem Moment an geweiht, indem sie auf die Welt kommen. Sie können niemals funktionieren, sie müssen zugrunde gehen, weil ihr Geist fahl ist wie die Farbe eines Sterbenden. Lediglich in Kommunen kann diese Lebensform ein Nischendasein fristen, die, solange sie sich auf freiwillig Teilnehmende bezieht, keinen unfreiwilligen Schaden bei all denen anrichtet die nach mehr streben.