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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Der Kampf der Ideen beginnt erst!

Frank Schäffler, 15.08.2014

Demo1Was haben Castor-Transporte, Fracking, Chlorhühner, Mindestlohn, Genmais, Wasserprivatisierung und Finanztransaktionsteuer gemeinsam? Sie sind alle Stichworte für ein erfolgreiches Agenda Setting einer linken Bürgerbewegung. Die Größte, aber wohl Unbekannteste ist „Campact“ (FAZ über Campact). Der 2004 gegründete gemeinnützige Verein ist inzwischen zur wohl einflussreichsten Lobbygruppe im linksalternativen Spektrum geworden, der weit ins bürgerliche Milieu hinein wirkt. Wer tritt heute noch offen für das Fracking ein? Wer isst freiwillig Chlorhühner oder Genmais? Und wer kämpft heute noch gegen einen einheitlichen Mindestlohn? Außer vereinzelten neoliberalen, libertären, kapitalistischen und dem Manchestertum anhängenden, gewissenlosen und egoistischen Kapitalisten – niemand.

Das hat einen Grund. Die Gegenseite hat mehr Power!
Mit einem jährlichen Etat von fast 2,8 Mio. Euro und einem festen Personalstamm von 23 Mitarbeiter geben sie regelmäßig einen Newsletter heraus, der rund 1 Mio. Menschen erreicht und aktivieren mehr als 30.000 Campact-Aktive für Protestaktionen in Innenstädten oder vor AKWs. Fast 17.000 regelmäßige Fördermitglieder und über 50.000 Einzelspenden tragen dazu bei, dass Kampagnen auf die Straße gebracht werden, gegen die alles was Freiheitsfreunde bislang zuwege gebracht haben, ein laues Lüftchen war und ist.

Viele Freiheitsfreunde verkennen die Wirkung dieses „Kulturkampfes“. Er hat das Ziel, die Gesellschaft in allen Bereichen demokratisch umzubauen, in der Familie, in der Schule, an der Universität, im Unternehmen, im Verein und selbst in den Kirchen. Eigentum und die Privatautonomie zählen nichts mehr. Es ist der Großangriff, der seit 50 Jahren gegen bürgerlich-liberale Institutionen geführt wird. Und es ist der „Kampf der Ideen“. Dieser Kampf wird nicht im Deutschen Bundestag geführt oder in den Parteien. Nein, dieser Kampf der Ideen wird im Internet, in Blogs und auf der Straße geführt. Wir erleben das, was in Amerika sei Ende der 1990er Jahre die Linken erkannt und umgesetzt haben (Entstehung von Campact). Sie bündeln Geld und Interessen, um politische Kampagnen durchführen zu können. Gelingt dies, dann beeinflussen sie im ersten Schritt die Meinungsmacher, dadurch die Mehrheit in der Gesellschaft und abschließend setzen es Politiker in den Parteien, im Parlament und in der Regierung um.

Die Utopie der Linken in den 1960er Jahren war es, den freiheitlichen Rechtsstaat in den Sozialstaat zu transformieren. Was fehlt, ist das Gegenmodell zu dieser heutigen Realität. Das Gegenmodell muss eine neue Utopie von Freiheitsfreunden sein, die weder die einfache Verteidigung des Bestehenden ist, noch ein mitfühlender Sozialismus, sondern eine konsequente Freiheitsagenda, die weder die Empfindlichkeit bestehender Interessengruppen schont, noch sich darauf reduziert, nur das zu fordern, was politisch möglich erscheint. Dies, so können wir bei den Linken lernen, muss außerhalb der Parteien beginnen und sie anschließend beeinflussen. Wenn Sie dieses Feuer mit mir entfachen wollen, weil Sie glauben, dass es noch nicht zu spät ist, dann schreiben Sie mir eine . Bald gibt es Neues dazu. Ich halte Sie auf dem Laufenden!

Was hat Israel-Solidarität mit dem Antibuerokratieteam zu tun?

“Was hat das mit Antibürokratie zu tun?” Fragte einer unserer Leser nachdem ich auf unserer Facebook-Seite eine Liste der Demonstrationen unter dem Motto “Stand with Israel” veröffentlichte. Gute Frage. Sie ist berechtigt: Was hat Israel-Solidarität mit dem Antibuerokratieteam zu tun? Was hat ein demokratischer Rechtsstaat, der von einem faschistischen Regime angegriffen wird, mit einem liberalen […]

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Das Libertariat: macht keine Faxen, aber Bilder

Zukünftig auch hier auf antibuerokratieteam.net – take No. 1: Das Libertariat auf Facebook

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Knight of Liberty: New Generation

Jorge Arprin, der schon länger ohne Rücksicht auf religiöse und politische Gefühle bloggt, wird ab sofort das Durchschnittsalter des Antibürokratieteams unter der Team-Blog-Kategorie Knight of Liberty merklich senken: Jorge ist ein Freiheitskämpfer der neuesten Generation. Seit 2011 schreibt er gegen den Rest der Welt mit all ihren kollektivistischen Ideologien an. Seine Waffen sind unbändiger Glaube […]

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Stumpf ist Trumpf

Heute zelebrieren wir die Auswüchse der Werbeindustrie ganz besonders in Gestalt der heißen Feger Corsair und Mustang. Welches Modell finden Antibürokraten denn besser?

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Der Parteitagsblogger: aus der Höhle der Maulhelden

Der FDP-Parteitag ist zu Ende, die Delegierten haben Kubicki ins Präsidium hinein und Frank Schäffler, Sprecher des Liberalen Aufbruchs und regelmässiger Antibuerokratieteam-Autor, aus dem Bundesvorstand heraus gewählt: populistische Schwätzereien vs. konsequent liberale Inhalte – auch eine Richtungsentscheidung. Mehr sog i net. Jan Filter, unseren Lesern hier als Co-Autor des Projektes die Parteitagsblogger bekannt und mit […]

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Kommando Claudia Roth bloggt aus der Green Zone

Das Antibuerokratieam meldet Verstärkung: Ab sofort schreibt hier auch Tomislav Rus regelmässig. Er ist Maschinenbauingenieur und bloggt als Sprecher des “Kommandos Claudia Roth” aus der Green Zone zum alltäglichen Öko-Wahnsinn. Als ehemaliger Betreiber des Blogs oekologismus.de hat er sich bereits viele Freunde bei Tierrechtlern und Schlechtwetterberatern gemacht.

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Facebook Killed the Blogger Star? Nope. (Ja, wir suchen Streit…)

Facebook Killed the Blogger Star. Punkt. Einige Zeit hatte ich den Satz so im Speicher, nicht so wie im Header dieses Posts. Es wäre ein Abschiedsbeitrag geworden: Als ich vor ziemlich genau acht Jahren im Februar 2005 antibuerokratieteam.de startete, gab es Facebook gerade mal ein Jahr (in USA – hierzulande kannte das Startup kein Schwein). […]

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Keine Macht den Drogen

Markus “Alios” Barenhoff, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Piratenpartei, wurde kürzlich Opfer einer polizeistaatlichen Hausdurchsuchung, bei der u.a. ein Joint, einige Gramm Marihuana und einige Cannabis-Pflanzen enteignet wurden. Neben der Verwunderung darüber, was eine solche für den Steuerzahler sicher nicht billige Aktion nützt, stellt sich die Frage: Darf ein deutscher Politiker Drogen konsumieren, die “illegal” sind? […]

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