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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Nicht nur Alice Schwarzer versteht Putin,

Sascha Tamm, 19.03.2014

sondern auch ich. Wenn auch ein wenig anders. Ich glaube im Gegensatz zu Frau Schwarzer, die ihrer Solidarität mit Wladimir Putin und ihr ganzes Politikverständnis in dem Beitrag Warum ich trotz allem Putin verstehe Ausdruck gegebn hat, nicht, dass Putin vom Westen in die Ecke gedrängt wurde und dass der Westen ihn einkreist und er deshalb etwas unternehmen musste. Mir ist nicht bekannt, dass irgendjemand den russischen Staat militärisch bedroht. Auch die Parallelen zum Fall Kosovo sind weitgehend an den Haaren herbeigezogen – denn es geht hier nicht um eine Sezessionsbewegung, sondern um eine direkte Annexion. Ich bewundere auch nicht gemeinsam mit Alice Schwarzer und Michail Gorbatschow, Putins „wehrhafte Strategie der eisernen Faust“. Ich bewundere vielmehr etwas anderes, das tatsächlich Schwarzer und Putin verbindet – die Ähnlichkeit in ihrem Politikverständnis: Sie betrachten die einzelnen Menschen nur als Objekte ihrer eigenen Ambitionen, der Ambitionen von Bewegungen, Staaten oder Machteliten. Weiterlesen »

Ich kenne keine Partikularinteressen mehr, ich kenne nur noch Deutsche!

Zugegeben, ganz so hat sich die deutsche Bundeskanzlerin nicht ausgedrückt. Aber die Stoßrichtung ihre Rhetorik erinnert stark an die von Wilhelm II. Sie hat in ihrer Regierungserklärung gefordert, dass beim „Nationalen Kraftakt“ Energiewende nicht Partikularinteressen, sondern „der Mensch“ im Mittelpunkt stehen solle. Dann würde die Energiewende zum Exportschlager werden. Dann würde, so darf man das […]

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Menschen gehören sich selbst…

… und sonst niemandem. Weder dem Staat noch dem Bundesgesundheitsminister oder den Ärzten oder den Kirchen. Das ist die Essenz jedes freiheitlichen Denkens, die Essenz des Liberalismus. Sie dürfen folglich mit sich, mit ihrem Körper machen, was sie wollen. Sie dürfen sich natürlich auch selbst töten. Und sie dürfen selbstverständlich mit anderen Menschen vereinbaren, dass […]

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Liberale sind keine Kapitalisten

Das sagt jedenfalls der Hoffnungsträger des organisierten Liberalismus und künftige FDP-Vorsitzende in der Süddeutschen Zeitung .  Genau genommen hat er gesagt: Wir sind keine Kapitalisten. Doch gestehen wir ihm an dieser Stelle mal zu, für alle Liberalen oder doch wenigstens für die FDP-Mitglieder unter ihnen zu sprechen und schauen uns die Aussage und ihre Begründung […]

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Das Wir hat entschieden (Teil 2) – Es kauft die einen und verkauft die anderen für dumm

Die Große Koalition hat Traumbedingungen für Ihren Start – Politiker in aller Welt dürften sie darum beneiden. Der Staat kann auf bislang unterschätzte Möglichkeiten der politischen Ökonomie zurückgreifen. Er hat nicht nur die bekannte Möglichkeit, verschiedene Gruppen mit Vergünstigungen zu kaufen, die von allen finanziert werden– etwa die Eigentümer von Solaranlagen oder Windrädern, die Benutzer […]

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Das Wir hat entschieden (Teil 1) – Es kümmert sich um alles

Die SPD hat Wort gehalten. Gemeinsam mit CDU und CSU werden die Sozialdemokraten ihren zentralen Wahlslogan mit Leben erfüllen: das Wir wird in vielen Lebensbereichen entscheiden oder doch wenigstens mitentscheiden. Den Anspruch möglichst Vieles zu regeln und zu steuern hatten auch schon die Vorgängerregierungen – doch die Groko wird beweisen, dass es noch besser geht. […]

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Von den maltesischen Menschenhändlern lernen…

… heißt, einen kleinen Schritt hin zu einer rationalen Einwanderungspolitik zu machen. Malta verkauft seine Staatsbürgerschaft für 650.000 Euro. Später sollen die Preise steigen. Das wird von Politikern einhellig verurteilt. Elmar Brok, altgedienter CDU-Europaabgeordneter, spricht gar von „modernem Menschenhandel“. Damit stellt er sich intellektuell in die Reihe jener DDR-Kader, die die Unterstützer von Menschen, die […]

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Prantl wird unverschämt – aber für eine gute Sache!

Der entschiedenste Kämpfer gegen Populismus, Neoliberalismus und andere Bedrohungen des gesunden Bildungsbürgerempfindens hat gesprochen. Heribert Prantl wirft den sogenannten Wirtschaftsweisen in einem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung. Unverschämtheit vor. Zu Recht, denn es ist Unglaubliches passiert. Die Ökonomen haben auf die Gefahren eines gesetzlichen Mindestlohns hingewiesen. Und das ist für Prantl aus drei Gründen verdammenswert: […]

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Der Kampf geht weiter! Für eine bessere Stadt!

Der Kampf des Berliner Energietisches ist knapp gescheitert. Ein paar Stimmen fehlten beim Volksentscheid, damit die Energieversorgung von Berlin verstaatlicht werden konnte. Noch haben nicht genug Berliner verstanden, wie schön es ist, wenn die Versorgung mit Elektroenergie wieder unser ist. Noch fehlt das ganz breite Verständnis dafür, dass wichtige Wirtschaftszweige nicht profitgeilen Unternehmern überlassen werden […]

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