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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Das tägliche Brot

Statler, 13.04.2008

Jetzt fällt es auch den Deutschen auf: Steigende Lebensmittelpreise sind ein Problem, allerdings weniger für uns hier in Deutschland, wir können uns das leisten, sondern vor allem für die wenig zahlungskräftigen Konsumenten in den Entwicklungsländern. In Deutschland beispielsweise sind die Großhandelspreise für Lebensmittel im März 2008 verglichen zum März 2007 um 7,1 Prozent gestiegen. Das ist eine Menge, und es wird auch die Inflationsrate in der Eurozone treiben, aber es ist verkraftbar für eine relativ wohlhabende Bevölkerung, die auch nur einen relativ geringen Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgibt.

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Demnächst auch wieder auf einer Bühne in Ihrer Nähe

In Originalbesetzung. Wenn sie sich nicht vorher wieder streiten. Sehr schön.

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Filme

Leute, die einerseits und angeblich im Namen der Meinungsfreiheit den islamkritischen Film “Fitna” aus den Niederlanden verteidigen, aber andererseits wie Rumpelstilzchen herumspringen, wenn aus Saudi-Arabien eine Retourkutsche namens “Schisma” kommt, argumentieren aber auch nicht so richtig konsistent, oder?

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Völkermörder, überall nur Völkermörder!

Der Finanzminister beharrt auf einer verantwortungsvollen Finanzpolitik; er verlangt von seinen Kollegen, den Ressortministern, einen sparsamen Umgang mit Steuergeldern und er verweigert ihnen größere Anstiege ihrer Ressortbudgets. Das ist sein Job, dafür ist er da. Die Entwicklungshilfeministerin dagegen reagiert auf die Forderung nach Haushaltsdisziplin, indem sie uns eindringlich klarmacht, wofür sie das Geld braucht: “Wir [...]

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Spiel und Spaß ohne staatliches Gewaltmonopol

oder: Hobbes im Wasser. Das Besondere an Somalia ist, dass es als Staat gar nicht mehr existiert. Hier herrschen Clanführer, die an Land keine Verdienstmöglichkeit mehr sehen und ganz klar auf Lösegeld setzen. Sie schicken ihre Leute mit Kalaschnikows und Raketenwerfern los. Bei so schwerem Geschütz ist die Hand schneller am Abzug als früher, als [...]

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Liberale Grundausstattung

Ein treuer Leser fragte per E-Mail an, was man denn als Einstieg in den klassischen Liberalismus von Autoren wie Hayek und Berlin lesen sollte. Meine bescheidene Meinung ist diese:

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Adam Smith hätte Bischof Marx vielleicht zugestimmt

To attain to this envied situation, the candidates for fortune too frequently abandon the paths of virtue; for unhappily, the road which leads to the one, and that which leads to the other, lie sometimes in very opposite directions. But the ambitious man flatters himself that, in the splendid situation to which he advances, he [...]

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Eventkultur hat auch ihre Grenzen

Eigentlich ist es doch seltsam, daß noch kein konservativer Kulturkritiker zwischen Botho Strauß und Konrad Adam darauf gekommen ist: Dekadenz. Wir haben uns in unserer dekadenten Kultur des Abfeierns großer Events, von der Olympiade über die Fußball-WM bis zum LiveAid-Konzert, schon soweit eingelullt, daß wir tatsächlich glauben, ein äußerst gewalttätiges, extrem machiavellistisches Regime wie das [...]

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Ganz große diplomatische Kunst

Aus der deutschen Berichterstattung über Angela Merkels Rede in der Knesset, die immerhin die erste Rede eines amtierenden ausländischen Regierungschefs überhaupt dort war: Sie dürfe „sich nicht von der Umarmung Israels erdrücken lassen“, schnarrte denn auch Thorsten Schmitz in der Süddeutschen Zeitung und moserte: „In ihrer Rede kamen die Palästinenser mit fast keinem Wort vor.“ [...]

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