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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Miklós Klaus Rózsa – Staatsverbrechen Fotografie

Esther Scheiner, 27.03.2017

 

„..der Mensch braucht eine Heimstatt, um sich heimisch zu fühlen.“ Diese Worte stammen aus der Feder von Paul Hefty, Alumni des Ungarischen Gymnasiums Burg Kastl in Bayern.

 

Diese katholische Internatsschule sollte für den jungen Miklós die Startbasis für ein akademisches Leben werden. Das zumindest war der Plan seiner Eltern.

Im September 1954 in Budapest geboren, erlebte der zweijährige Miklós zusammen mit seiner vier Jahre älteren Schwester Olga den Ungarnaufstand. Das bürgerliche Ungarn lehnte sich gegen die Regierung der kommunistischen Partei und die Besatzungsmacht Sowjetunion auf. Es herrschten kriegsähnliche Zustände. Die beiden Kinder mussten in der Wohnung der Eltern erleben, wie eine Panzergranate in ihr Elternhaus einschlug und dieses ausbrannte. Zum Zeitpunkt des Einschlages waren die beiden Kinder allein in der Wohnung. Sie wurden von russischen Soldaten in letzter Minute in den Keller des Hauses gebracht, wo sie bange Tage verbringen mussten.

Mit Mutter und Schwester noch in Budapest

Mit Mutter und Schwester noch in Budapest

Miklós’ Vater Egon, ein Holocaustüberlebender, der Auschwitz überlebt hatte und im April 1945 von der US Armee in Dachau befreit wurde und seine Mutter Livia, der zwar das KZ erspart geblieben war, die aber fast ein Opfer der faschistisch-antisemitischen Pfeilkreuzler geworden wäre, beschlossen, dass Ungarn, ihr Heimatland und das ihrer Kinder nicht länger ein sicherer Ort sei, und flohen in die Schweiz.
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Fly me to the moon – Wie Israel den Mond erobern wird

30 Millionen US$ ist es dem Google Lunar XPrize wert, dass ein zu 90% mit privaten Geldern finanziertes Unternehmen einen Roboter auf der Mond zu Landung bringen kann. 10% dürfen mit Geldern der öffentlichen Hand oder aus staatlichen Budgets finanziert werden.   16 Teams gingen zu Beginn der Ausschreibung an den Start: Deutschland, Italien, Malaysia,Ungarn, […]

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Und darum sage ich Ihnen: Lassen Sie Europa entstehen

Mit diesen Worten endete die berühmte Rede von Sir Winston Churchill am 19. September 1946, also fast zeitgleich heute vor 70 Jahren in der Universität Zürich. Wer Ende September an der an dieses Ereignis erinnernden Veranstaltung in Zürich teilnahm, kann nicht unberührt nach Hause gegangen sein. Churchills Freunde in der Schweiz, allen voran Sacha Wigdorovits […]

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Vom Falken zur Taube – Shimon Peres

Er war einer der ganz grossen Politiker, die die Bezeichnung „Staatsmann“ verdienten. Präsident Shimon Peres, geboren am 2. August 1923 als Szymon Perski in Wiszniewo verstarb am 28. September 2016, 25. Elul, 5776. 1934 wanderte er mit seiner Familie nach Palästina aus. Nach dem Besuch einer Landwirtschaftsschule lebte er im Kibbuz Gewa im Norden des […]

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Max Mannheimer – ein Leben gegen das Vergessen

Geboren wurde Max Mannheimer am 6. Februar 1920 in Neutitschein in Nordmähren. Am vergangenen Freitag, den 23.09.2016 verstarb er im Alter von 96 Jahren in Haar bei München. Sein Vater, so erzählte Max einmal, hätte nie geglaubt, dass den Juden in Deutschland ein so grausames Schicksal bevorstehen würde. Sie seien doch alle Deutsche, viele hätten […]

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Tachles und Helferei in Zürich, New Israel Fund und Ha’aretz – Vier gegen Israel (Teil I)

Die einst als liberal geltende Tageszeitung Ha’aretz muss heute als links ausgerichtet betrachtet werden. Federführende Journalisten wie Gideon Levy und Amira Hass sind nicht die einzigen, aber sicher die im deutschsprachigen Raum bekanntesten. Im Tachles, dem einzigen verbliebenen jüdischen Wochenblatt in der Deutschschweiz, bekommt Levy mehrmals im Jahr Doppel- und Dreifachseiten, um dort seine politischen […]

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