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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

EEG-Novelle 2016: Mit dem Schnellzug in den falschen Bahnhof

Steffen Hentrich, 27.03.2016

Bundesregierung, Regierungsberater und Lobbyisten sind sich einig, mit der dieses Jahr angekündigten Reform des EEG ist ein wichtiger Schritt getan, den Kostendruck der Energiewende zu reduzieren. Spätestens seit es sich herumgesprochen hat, dass mehr als die Hälfte des Strompreises für private Haushalte direkt dem Staat zuzuschreiben sind und sich die indirekten Folgekosten durch notwendige Backup-Kraftwerke und zusätzliche Netze nicht länger verbergen lassen ist die Förderung der sog. Erneuerbaren Energieträger unter politischen Druck geraten. Es wird immer offensichtlicher, dass der deutsche Sonderweg in der Energiepolitik, von seinen Protagonisten stets als leuchtendes Vorbild gefeiert, zu einer ernstzunehmenden Bedrohung unseres Wohlstandes wird. Knapp 24 Mrd. Euro wird die Differenz zwischen Stromvergütung und Börsenwert des von Grünstromanlagen erzeugten Stroms in diesem Jahr betragen, über die indirekten Kosten für den bestehenden Kraftwerkspark und das Netzmanagement lassen sich nur Mutmaßungen anstellen. Fakt ist: energieintensiven Unternehmen muss zu Lasten der verbleibenden Stromverbraucher mit Ausnahmeregelungen bereits jetzt unter die Arme gegriffen werden, damit diese in ihrer Not nicht die Koffer packen und dorthin ziehen, wo die Vorbildwirkung der Deutschen noch keine Früchte trägt.


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Think about it, Kreuzritter und Waffenverbotsfanatiker.

„In 100% aller Amokläufe haben die Täter Schusswaffen verwendet. Also haben Amokläufe offensichtlich etwas mit Schusswaffen zu tun. Schusswaffen sind böse Gegenstände, die unbedingt verboten werden sollten; sie zwingen Menschen zum Töten. Wer Schusswaffen besitzt, ist irre, ein potentieller Terrorist und sollte vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Wer Schusswaffen gut findet, sollte gar nicht erst ins […]

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Aua, das tut weh!

möchte ich nach jedem Terroranschlag rufen, wenn über Ursachen, Schuldige und Unschuldige sowie die Schlussfolgerungen aus Ursachenanalyse, Schuld- und Unschuldzuschreibungen diskutiert wird. Schmerz soll man ja, so raten jedenfalls anerkannte PsychologInnen, rauslassen um ihn zu überwinden. Also mache ich das mal. Als guter deutscher Hochschulabsolvent habe ich meinen Wutausbruch in fünf Punkte gegliedert:

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Farewell Guido.

In diesen Tagen fällt es schwer, Achtung vor denen zu entwickeln, die auf den Politikbühnen trampeln, taumeln, pöbeln. Guido Westerwelle habe ich immer geachtet. Nein, mehr noch, es gab auch Zeiten, da beeindruckte er mich.

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Die Schweizer Regierung am Gängelband von Terroristen? 2/2

Teil II:   Die Podiumsdiskussion am 8. März 2016   Marcel Gyrs’ Buch „Schweizer Terrorjahre – das geheime Abkommen mit der PLO“, Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2016, ISBN 978-3-03810-145-1, will helfen, diese Fragen zu beantworten und den Sachverhalt zu beschreiben. Seine Motivation, sich nach so vielen Jahren mit dem Thema zu beschäftigen, war ein Leserbrief, […]

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Die Schweizer Regierung am Gängelband von Terroristen? 1/2

„Die Schweizer Regierung am Gängelband von Terroristen?“. Unter diesem Titel fand am 8. März 2016 eine Podiumsveranstaltung in Zürich statt. Organisiert hatte sie der Verein „Freundschaft Schweiz-Israel“. Moderiert von Sacha Wigdorovits diskutierten Marcel Gyr, Autor des Buches „Schweizer Terrorjahre“ und Redakteur der NZZ, Alfred Heer, Nationalrat SVP und GPK Präsident, Prof. Dr. iur. Marcel Niggli, […]

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