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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Es ist so falsch, wenn Eltern ihre Kinder beerdigen müssen

Esther Scheiner, 01.07.2016

Gestern Morgen, am 30. Juni, drang ein 17 jähriger Palästinenser in ein Haus in der Ortschaft Kiryat Arba ein und erstach ein 13½ jähriges Mädchen in seinem Bett.

Hallel Yaffa Arie hatte ihr ganzes Leben noch vor sich, sie sollte Pläne machen für die bald beginnenden Ferien, mit Freunden lachen und tanzen, singen, sich vielleicht erstmals verlieben. Sie sollte sich mit ihren Geschwistern streiten dürfen, um sie gleich anschliessend liebevoll zu umarmen. Sie sollte vielleicht auch von Amerika träumen dürfen, dem Land, aus dem ihre Familie stammt. Sie sollte wütend auf ihre Eltern sein dürfen. Das alles ist das gute Recht einer 13½ Jährigen.

Aber sie sollte nicht auf dem Friedhof liegen, bitter beweint von ihrer Familie und von ihren Freunden. Es sollten auch keine Politiker an ihrem Grab stehen müssen, so wie es heute der Fall war.

Der von der IDF informierte Sicherheitsdienst der Ortschaft konnte Hallel Yaffa Ariel nicht mehr helfen. Er verfolgte den Terroristen und wurde ebenfalls von ihm mittelschwer verletzt. Trotz der eigenen Verletzung gelang es ihm, den Terroristen zu erschiessen.

Wahrscheinlich wird Israel jetzt wieder eine Flut von Anklagen ausgesetzt sein, warum es notwendig war, den Terroristen zu erschiessen.

In der österreichischen Presse wurde gar von einem Kommentator die Frage gestellt, ob unser Militär so schlecht ausgebildet sei, dass es keine gezielten, aber nicht tödlichen Schüsse abgeben könne. Ja, das ist es, was immer wieder hoch gespült wird, wenn man bestenfalls von Unwissenheit sprechen kann. Selbst ich, die für Null Aggressionspotential bekannt ist (das belegen zumindest entsprechende Tests) würde in der Situation „Er oder Ich“ ganz klar sagen „Ich will leben“. Wenn „Er“ überlebt, wird „Er“ weiter töten, jeden, der sich ihm in den Weg stellt.

Erstaunlicherweise haben die USA, Deutschland, die EU, und GB, die Terrorattacke heftig verurteilt. Der israelische Botschafter bei der UNO Dany Danon forderte den UN Sicherheitsrat auf, diesen „schrecklichen Mord zu verurteilen und dem andauernden palästinensischen Aufruhr ein Ende zu bereiten.“

Hallel Yaffas Mutter wandte sich bei der Beerdigung ihrer Tochter indirekt an die Mutter des Terroristen. „Ich habe meine Tochter dazu erzogen zu lieben, und du hast deinen Sohn dazu erzogen zu töten.“

Während in Kiryat Arba die Tränen kaum zu stoppen sein werden, werden im Heimatdorf des Terroristen die fröhlichen Feierlichkeiten noch nicht zu Ende sein. Ja, in den nächsten Tagen kommen die Abbruchbirnen und werden das Haus der Familie des Terroristen abreissen. Ja, die Arbeitsbewilligungen für die ganze Familie werden eingezogen. Aber was soll’s, die Familie hat ausgesorgt. Ab heute laufen die Unterstützungsgelder der PA/PLO und ihrer Unterorganisationen. Das abgerissene Haus kann schnell und schöner, moderner wieder aufgebaut werden. Eine Schule, eine Strasse oder ein Platz werden nach dem Terroristen benannt werden.

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