antibuerokratieteam.net

Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

The Edges of Liberty: Analytischer und Spekulativer Anarchismus

koelschelibertarier, 15.09.2014

Wie weit lassen sich die Grenzen der menschlichen Freiheit ausdehnen? Diese Frage stellt sich jeder entschiedene Liberale – und findet stets neue und unterschiedliche Antworten. Eine in dieser Debatte sehr spannende und zugleich polarisierende Frage ist die nach der Umsetzbarkeit und Erstrebenswertigkeit einer anarchistischen Gesellschaft. Egal, welche Antwort man für sich selbst gefunden haben mag, ist diesem Ideal für Liberale ein gewisser Reiz nicht abzustreiten. Aber kann Anarchismus wirklich wünschenswert sein, und ist er überhaupt überlebensfähig?

Am 25. September soll an der Universität Bonn diesen und anderen Fragen erneut ausführlich nachgegangen werden. Unter dem Titel „The Edges of Liberty: From Analytical to Speculative Anarchism“ will Lode Cossaer in einem einleitenden Vortrag diskutieren, wie weit sich die Grenzen der Freiheit in Richtung der Anarchie schieben lassen und wir auf den Grundlagen vom klassischen Liberalismus und Erkenntnissen aus den Sozialwissenschaften für eine anarchistische Gesellschaft argumentieren könnten.

Der Analytische Anarchismus ist ein Forschungsprojekt zur vergleichenden Analyse politischer Institutionen. Basierend auf diesen Forschungsgrundlagen wird der Referent argumentieren, dass Anarchismus eine plausiblere und überzeugendere politische Philosophie ist als gemeinhin angenommen. Auch der Frage, was wir von dem somalischen Beispiel lernen können (und was nicht!), werden wir in einer Fallanalyse nachgehen.

Anschließend geht die Veranstaltung in eine gemeinsame Diskussion über, an der sich jeder der Anwesenden beteiligen kann. Auch auf der Agenda stehen Kritikpunkte von liberalen Ökonomen und Philosophen wie Robert Nozick und Tyler Cowen.

Zwei Hochschulgruppen aus dem Netzwerk der Students For Liberty, die Libertäre Liste Bonn und die Kölschen Libertarier laden jeden mit Interesse am Thema herzlich dazu ein, mit zuzuhören und zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am 25. September ab 17:30 Uhr im Hörsaal VI der Universität Bonn statt und wird in englischer Sprache abgehalten. Aktuelle Informationen werden über die Facebookseite der Veranstaltung bekannt gegeben.

 

Resümee zum Parteitag

Allen anderen Meinungen zum Trotz: Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis des Parteitags! Natürlich zu bedauern: Die Abstimmung um Mindestlöhne brachte eine Niederlage für den liberalen Flügel in der FDP. Das ist schade. Wir vom Liberalen Aufbruch haben mit aller Kraft gegen Mindestlöhne gekämpft. Vertragsfreiheit ist das Herzstück der Sozialen Marktwirtschaft. Mit Änderungsanträgen haben wir […]

weiterlesen »

Währungswettbewerb als Entmachtungsinstrument

Gestern hat der Bundestag zu Zypern abgestimmt. Meine kurze Rede (Video | PDF) für die Fraktion finden Sie anbei. Ich hatte nur wenig Zeit, um meine wichtigen Kritikpunkte anzusprechen. Natürlich ist die Euro-Politik vollkommen falsch. Aber der Fall Zypern hat schon noch einige zusätzliche Besonderheiten. Wie Ihnen bereits bekannt ist, ist nicht das zyprische Geschäftsmodell gescheitert (vgl. Newsletter vom […]

weiterlesen »


Die Euro-Schulden-Griechenland-Krise (3)

Mehr denn je zeigt sich die Notwendigkeit, alternative Währungen zuzulassen um über den Wettbewerb die staatlichen Geldsysteme zur Disziplin zu zwingen. Denn die institutionalisierte Unabhängigkeit der Zentralbanken, die bislang die schlimmsten Auswüchse des staatlichen Scheingeldes in der Bundesrepublik und im Euro-Raum verhindert hat, ist mit den Rettungspaketen hinfällig. Mit der virtuellen Währung „Bitcoin“, die kürzlich […]

weiterlesen »

Der Kapitalismus ist krank

[...] die Banken sind seit den Lehren der Großen Depression jener Teil der Wirtschaft, in dem immer schon am meisten reguliert wurde. Niemand darf eine Bank eröffnen so wie er eine Softwarebude aufmachen darf. Es gibt präzise Anforderungen zum Beispiel darüber, wie viel Eigenkapital Sie als Sicherheit vorhalten müssen. Und es gibt überall strenge Behörden […]

weiterlesen »


Sind alle jetzt Keynesianer?

Sind alle Ökonomen jetzt Keynesianer? Nein! In ganzseitigen Zeitungsanzeigen haben zweihundert Wirtschaftsprofessoren, darunter die drei Nobelpreisträger James Buchanan, Vernon Smith und Edward Prescott, gegen höhere Staatsausgaben und das Konjunkturprogramm von Präsident Obama protestiert. Lesenswert ist dazu auch das Interview mit Harvard-Ökonom Niall Ferguson.

weiterlesen »

Wider die Umdeutung der Staats- in eine Finanzkrise

Der Bankensektor zählt zu den am stärksten regulierten Branchen in nahezu allen entwickelten Volkswirtschaften. Wer heute eine Intensivierung der Regulierung fordert muss also eingestehen, dass die bisher weit reichende Regulierung versagt hat. [...] Bereits die Regulierung der 20er und 30er Jahre bildete einen wesentlichen Krisentreiber der Weltwirtschaftskrise und verlängerte diese zur “Großen Depression”. “Finanzkrise”: Märkte […]

weiterlesen »


Lesestoff

In Ermangelung eigener Blogproduktivität einige aktuelle Lesehinweise: Kann man von drei Euro am Tag leben? Eine lange Antwort gibt Don Alphonso, und auch auf die Gefahr hin, daß man ihm jetzt vorwirft, Beifall von der falschen Seite zu bekommen, würde ich sagen, daß diese ziemlich differenzierten Überlegungen sehr bedenkenswert sind. Übrigens in beide Richtungen — […]

weiterlesen »

Der Abbau von Vorurteilen

Ein Linker liest Hayek: Hayek was a surprise, in several ways. He’s nowhere near as extreme as his ideological descendants. He admits that there are a few rare economic circumstances in which market forces cannot deliver the optimum result, and that when these occur, the state may legitimately intervene. He recognizes such a thing as […]

weiterlesen »



Copyright © 2014 by: antibuerokratieteam.net • Template by: BlogPimp • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.