antibuerokratieteam.net

Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Wider die Umdeutung der Staats- in eine Finanzkrise

jo@chim, 24.09.2008

Der Bankensektor zählt zu den am stärksten regulierten Branchen in nahezu allen entwickelten Volkswirtschaften. Wer heute eine Intensivierung der Regulierung fordert muss also eingestehen, dass die bisher weit reichende Regulierung versagt hat. […] Bereits die Regulierung der 20er und 30er Jahre bildete einen wesentlichen Krisentreiber der Weltwirtschaftskrise und verlängerte diese zur “Großen Depression”.

“Finanzkrise”: Märkte korrigieren Staatsversagen – aus der Ankündigung zur iuf-Veranstaltung “Manipulierte Konjunktur – Lehren aus der Weltwirtschaftskrise für die aktuelle Finanzkrise” am 01.10.2008 in Berlin.

Lesestoff

In Ermangelung eigener Blogproduktivität einige aktuelle Lesehinweise: Kann man von drei Euro am Tag leben? Eine lange Antwort gibt Don Alphonso, und auch auf die Gefahr hin, daß man ihm jetzt vorwirft, Beifall von der falschen Seite zu bekommen, würde ich sagen, daß diese ziemlich differenzierten Überlegungen sehr bedenkenswert sind. Übrigens in beide Richtungen — […]

weiterlesen »

Der Abbau von Vorurteilen

Ein Linker liest Hayek: Hayek was a surprise, in several ways. He’s nowhere near as extreme as his ideological descendants. He admits that there are a few rare economic circumstances in which market forces cannot deliver the optimum result, and that when these occur, the state may legitimately intervene. He recognizes such a thing as […]

weiterlesen »


Steuermoral und was damit zusammenhängt

Während sich die politische Diskussion auf technische Aspekte, wie mehr Kontrollen und mehr Interventionen zu beschränken schien, wurden die Gründe zur Steuerhinterziehung nur am Rande diskutiert. Denn genauso wie der Staat ein Interesse hat seine Einnahmen zu sichern und nach Möglichkeit zu erhöhen, haben Steuerzahler ein Interesse ihr Einkommen und Vermögen vor seinem Zugriff zu […]

weiterlesen »

Eine ganz falsche Baustelle

Gerade lese ich in meiner Sonntagszeitung, daß die Junge Union die Erbschaftsteuer abschaffen möchte. Das ist zunächst etwas überraschend. Wäre ich Finanzpolitiker und müßte ich mir überlegen, in was für ein Reformprojekt ich meine politische Energie investieren möchte, dann wäre die Abschaffung der Erbschaftsteuer so ziemlich das letzte sinnvolle Vorhaben, das mir einfallen würde. Wieso? […]

weiterlesen »


Völkermörder, überall nur Völkermörder!

Der Finanzminister beharrt auf einer verantwortungsvollen Finanzpolitik; er verlangt von seinen Kollegen, den Ressortministern, einen sparsamen Umgang mit Steuergeldern und er verweigert ihnen größere Anstiege ihrer Ressortbudgets. Das ist sein Job, dafür ist er da. Die Entwicklungshilfeministerin dagegen reagiert auf die Forderung nach Haushaltsdisziplin, indem sie uns eindringlich klarmacht, wofür sie das Geld braucht: “Wir […]

weiterlesen »


Copyright © 2017 by: antibuerokratieteam.net • Template by: BlogPimp • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.