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Sektion der neoliberalen Weltverschwörung

Die Schweizer Regierung am Gängelband von Terroristen? 2/2

Esther Scheiner, 15.03.2016

Teil II:

 

Die Podiumsdiskussion am 8. März 2016

 

Marcel Gyrs’ Buch „Schweizer Terrorjahre – das geheime Abkommen mit der PLO“, Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2016, ISBN 978-3-03810-145-1, will helfen, diese Fragen zu beantworten und den Sachverhalt zu beschreiben.

Seine Motivation, sich nach so vielen Jahren mit dem Thema zu beschäftigen, war ein Leserbrief, in dem vorgeschlagen wurde, dass man, nachdem die Hinterbliebenen der Opfer von Würenlingen nicht entschädigt worden sind, doch zumindest einen Teil der Gelder, die die Schweiz alljährlich der PLO zu Verfügung stellt, den Hinterbliebenen auszahlen solle. Entsprechende Anfragen an den Vorsteher des Justizdepartements seien entweder nicht beantwortet, oder mit dem Kommentar man könne nichts mehr machen, weil das Verbrechen verjährt sei, abgewunken worden.

Marcel Gyr kommt in seinem Buch zum Schluss, dass es ein Stillhalteabkommen zwischen der Schweiz und der PLO gegeben hat, welches auf Schweizer Seite durch den damaligen Aussenminister Pierre Graber ausgehandelt worden sei. Die Vereinbarung hätte als Gegenleistung für das Ende des Terrors in und gegen die Schweiz ein Büro bei der UNO in Genf enthalten, was einer deutlichen Aufwertung der PLO auf dem internationalen Parkett bedeutete. Was ist aber heute, 46 Jahre nach dem Deal, noch so schlimm an einem von der Schweiz tolerierten Büro der PLO in Genf, dass man über das Abkommen immer noch nicht offen reden und es auch nicht offen dokumentieren darf?
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Die Schweizer Regierung am Gängelband von Terroristen? 1/2

„Die Schweizer Regierung am Gängelband von Terroristen?“. Unter diesem Titel fand am 8. März 2016 eine Podiumsveranstaltung in Zürich statt. Organisiert hatte sie der Verein „Freundschaft Schweiz-Israel“. Moderiert von Sacha Wigdorovits diskutierten Marcel Gyr, Autor des Buches „Schweizer Terrorjahre“ und Redakteur der NZZ, Alfred Heer, Nationalrat SVP und GPK Präsident, Prof. Dr. iur. Marcel Niggli, […]

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12 zu 1 für die direkte Demokratie

Die Schweizer Bürger haben heute in einer Volksinitiative über die so genannte „1 zu 12-Initiative“ oder auch „Abzocker-Initiative“ abgestimmt. Die Volksabstimmung, die die Schweizer Jusos und andere linke Gruppen angestoßen haben, sah vor, dass „der höchste von einem Unternehmen bezahlte Lohn nicht höher sein darf als das Zwölffache des tiefsten vom gleichen Unternehmen bezahlten Lohnes. […]

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EU (Deutschland) rettet Schweizer Pensionskassengelder

Wir Schweizer (und die Deutschen, die hier leben) können uns freuen: Die Verzinsung unseres privaten Penisonskassen-Kapitals (2. Säule) mit einem staatlich festgelegten Zinssatz von 2% ist auf die nächsten Jahre hinaus gesichert. Dank der EU. Dank den Deutschen Steuerzahlern. Und das geht so: Für Staatsanleihen in Euroland, zum Beispiel für Anleihen Griechenlands, Italiens, Portugals, Irlands […]

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Deutsche in der Schweiz – (k)eine Polemik

Was mich als Kommunikationsprofi immer wieder fasziniert, ist, dass derselbe Text in einem anderen Kontext einen neuen Sinn bekommt. Ich meine, das ist doch das Internet! Und trotzdem gibt es immer noch diese Grenzen. Im Denken. Hier also ein paar provokante Gedanken, geschrieben für Schweizer in meinem Blog ennet der Grenze inklusive Originaltitel, nun auch […]

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Die Hoffnung

Wenn ich mit meinen Fellow Europeans aus Deutschland wie kürzlich beim Bier sitze, wird immer mal wieder die Bitte an mich herangetragen, die Schweiz solle doch Deutschland einfach übernehmen. Dann ginge es auch hier politisch und so bergauf. Leute, die Hoffnung scheint sich zu erfüllen, zumindest für Baden-Württemberg. Die Schweizerische Volkspartei hat einen entsprechenden Vorstoss […]

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