Ausgewählte Tag-Kategorie: Ökologismus

Kein Flash bei der „Klima-Allianz“, aber viel Mob

08.05.2010 14:27 - ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - Kommentieren

Flashmobs, normalerweise unpolitisch

„Klima-Allianz“ nennt sich ein Verein Besserwissender, die dem Rest der Welt gern vorschreiben, was gut für sie zu sein hat und was nicht. Nachdem ein in jeder Hinsicht virtueller Flash-Mob dieser Bessermenschen auf der Facebook-Seite der NRW-FDP an der Durchsetzung des Hausrechts durch die Parteiliberalen scheiterte, beklagen die verhinderten Diskursdominierer „Zensur“. Nichts neues also: Man soll politischen Extremisten erlauben, sich in anderer Leute Bereich breitzumachen, sonst ist man Zensor.

oekowatch feiert “Leinen los!”

27.04.2010 12:50 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 2 Kommentare

Eine intakte Umwelt ist überlebensnotwendig. Über diesen Konsens hinweg werden die Debatten aber oft ideologisch, mit einem Alleinvertretungsanspruch und ohne Rücksicht auf die Auswirkungen geführt. ökowatch beleuchtet umweltpolitische Forderungen von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen ideologiefrei und hinsichtlich der tatsächlichen Wirkung auf Mensch, Gesellschaft und Umwelt: Wie belastbar ist die Datenbasis hinter umweltpolitischen Forderungen? Wer wird von welchen Interessen geleitet? Wer finanziert die unterschiedlichen Interessenvertreter?

Mit dem Projekt oekowatch.org wird es eine neue Stimme zum Thema Umweltschutz in der Blogosphäre geben. Ihr “Leinen los!” wollen die Initatoren zusammen mit Autoren, Helfern und Freunden am Freitag, dem 30. April 2010 in Hamburg auf einer Hafenfahrt feiern. Anmeldung und weitere Infos hier.

Das alternative Kopenhagen-Manifest

07.03.2010 16:20 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 32 Kommentare

Die Enttäuschung über das Kopenhagener Abkommen ist allgegenwärtig. Die Staatschefs der Welt haben im Dezember 2009 versprochen, mehr Geld zur Bewältigung des Klimawandels bereitzustellen und die weltweite Erwärmung auf zwei Grad beschränken zu wollen. Das liegt meilenweit entfernt von ihren ursprünglichen Zielen. Wie soll es weitergehen? Wir haben einen Vorschlag: unser alternatives Kopenhagen-Manifest.

So präsentiert unser Partnermagazin NovoArgumente sein alternatives Kopenhagen-Manifest. In Form von zehn Thesen stellt das Manifest Vorschläge zur Diskussion, wie nach dem gescheiterten Klimagipfel “Freiheit, Wohlstand und ein angenehmes Leben für alle” erreicht werden könnte.

Das Manifest ist der ersten Beitrag in dem neuen Debattenforum Aufbruch nach vorn!, mit dem NovoArgumente gemeinsam mit dem britischen Onlinemagazin Sp!ked, der schwedischen Kulturzeitschrift Voltaire, der Schweizer Wochenzeitung Die Weltwoche und der österreichischen Tageszeitung Die Presse eine internationale Debatte über Fortschritt, Wachstum und Innovation anregen möchte.

Aufbruch nach vorn und progressiver Wertewandel statt einer von ängstlichem Konservatismus geprägten Zeitenwende rückwärts, die andernorts dem Liberalismus anempfohlen wird – das Projekt scheint mir spannende Diskussionen zu versprechen.

Schlechte Nachrichten für Warmduscher

16.02.2010 11:04 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 33 Kommentare

Tröpfelnde Dusche, Quelle: pics.deNach dem Glühbirnenverbot will die EU-Kommission weitere “Energiefresser” eliminieren. Zukünftig sollen Energieverbrauchsrichtlinien auch für Waren festgelegt werden dürfen, die keinen direkten Einfluss auf den Verbrauch haben. In der Konsequenz bedeutet dies, dass die Reglementierung aller Produkte möglich ist, auch solcher, die selbst keine Energieverbraucher sind – denn indirekt, bei der Herstellung und der Entsorgung, wird natürlich in jedem Fall Energie aufgewendet. Neben dem bereits beschlossenen Verkaufsverbot für Kühlschränke und Gefriertruhen, die den “Energienormen” der Kommission nicht entsprechen, sind ab Juli 2010 Produktrichtlinien für Fenster, Türen und Waschmittel geplant. Und bald auch für Duschköpfe.

Ökologisch korrekte “Energiesparduschköpfe” sollen zukünftig nur noch eine geringe Wassermenge nach den Vorgaben der Eurokraten durchlassen. Falls Sie es also gerne viel und heiss prasseln lassen – tun Sie’s jetzt, solange es noch legal ist! Nein, das ist kein vorgezogener Aprilscherz:

Greenpeace pwned!

16.12.2009 19:19 - Audiovideo, ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - 15 Kommentare

Video: Lord Monckton vs. IPCC

08.12.2009 08:59 - Audiovideo, ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - 11 Kommentare

Dieses Video, von mir für CFACT geschnitten, zeigt einen hochexzentrischen und unterhaltsamen Lord Christopher Monckton, der sich die Unsympathen vom IPCC vornimmt. Eine Präsentation mit einer solch farbenfrohen CI zu verwenden, zeugt vom außergewöhnlichen Mut des Lords.

Climategate Files – kein Hack, sondern Insider Job?

07.12.2009 23:54 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 9 Kommentare

Climategate [pol.]:

Conspiracy, collusion in exaggerating warming data, possibly illegal destruction of embarrassing information, organised resistance to disclosure, manipulation of data, private admissions of flaws in their public claims and much more.

Die Veröffentlichung von Emails und Dokumenten vom Server der Climatic Research Unit (CRU) an der University of East Anglia im Vorfeld des Kopenhagener “Klimagipfels” war ein PR-GAU und hat die Glaubwürdigkeit der Klimakatastrophisten in der Öffentlichkeit nachhaltig beschädigt.

Nach kurzer Sprachlosigkeit und dem Rücktritt des Institutsleiters Phil Jones stehen nun die Verteidigungslinien: Russische Hacker (Sie wissen schon – die mit den Kinderpornos) seien mit krimineller Energie im Dienste der “fossilen Industrien” am Werk gewesen. Ergo: “Die eigentliche Geschichte ist, wer diese Leute sind und warum sie es machen.”

Als wenn die Art der Beschaffung irgendetwas an der inhaltlichen Brisanz der Daten ändern würde.

Aber selbst dieses Ablenkungsmanöver der blamierten Wissenschaftler scheint sich nun in heisse Luft (ach nehmen wir lieber CO2 *LOL*) aufzulösen. Der Netzwerkanalytiker Lance Levsen hat sich auf wattsupwiththat.com mit der Datenstruktur der “Climategate Files” befasst – und kommt zu dem Ergebnis, dass ein Hackerangriff äusserst unwahrscheinlich sei:

Occam’s razor concludes that “the simplest explanation or strategy tends to be the best one”. The simplest explanation in this case is that someone at UEA found it and released it to the wild and the release of FOIA2009.zip wasn’t because of some hacker, but because of a leak from UEA by a person with scruples.

Climategate – “Insider Job” eines frustrierten (oder skrupulösen) UEA-Mitarbeiters anstatt der grossen kriminellen Verschwörung des fossil-industriellen Komplexes gegen die Klima-Robin-Hoods? Vielleicht auch nur ein inkompetenter Sysop, der ein Backup auf öffentlichen FTP-Space ausgelagert hat?

Grosses Theater in jedem Fall! Bleiben Sie dran und freuen Sie sich auf den übernächsten Akt (Rahmstorf erklärt die “Klimapause”).

Ihr seid die Leute, vor denen Eure Eltern Euch immer gewarnt haben

06.12.2009 08:38 - ∆Foxtrot by Daniel Fallenstein - 6 Kommentare

Strenggenommen ist Greenpeace keine Organisation des Umweltschutzes, sondern ein profitorientierter Lifestyle- und Goodfeel-Provider für die Mittelklasse der Industriestaaten und mit einer adrenalinsüchtigen Außenwerbungs-Abteilung gesegnet.