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Ausgewählte Tag-Kategorie: Fundis

Das Wort zum Sonntag

06.01.2008 18:16 - Statler & Waldorf by Statler - 3 Kommentare
Fundamentalism and literalism are the enemies of an open society - the enemies of liberty. People of faith should be in the vanguard of a determined assaults on the bastions of ignorance and stupidity represented by the fundamentalist, literalist cabals that so often drown out the voices of reason and tolerance in church, synagogue, mosque and temple. Fundamentalism has had it far too easy. It is time to fight back.

For me, my Christian faith amounts to (1) the untestable assumption that God created the universe and the laws of nature (including the laws that shape the processes that govern the evolution of living organisms); (2) the moral commandments: love God and love your neighbour as yourself ; and (3) the belief (in principle verifiable) that Christ came among us and died for our sins. The rest is interpretation and footnotes, most of it irrelevant at best, dangerous at worst.

Willem Buiter ist offensichtlich genervt. Na gut, etwas mehr steckt im christlichen Glauben dann schon noch drin, aber politisch gesehen trifft er ja wohl doch den Nagel auf den Kopf.

Die höchste Steigerungsstufe von Pfuibäh!

21.09.2007 00:08 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 87 Kommentare

Der Gott des Alten Testaments ist die unangenehmste Gestalt in der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.

So der atheistische Fundi Richard Dawkins in seinem Buch Der Gotteswahn. Das kann man auch weniger eifernd ausdrücken, ok, ich will dem aber hier auch nicht ausdrücklich widersprechen. Ich hoffe, das Buch ist besser, als es das Zitat vermuten lässt.

Für die Eiferer von Politically Incorrect ist Dawkins Unverfrorenheit “den Gott Israels mit Worten anzugreifen” allerdings gleich antisemitisch (fett formatiert, Ausrufezeichen). Mein Gott wie albern: das hat ungefähr den gleichen Sinngehalt, als wenn der Hinweis auf barbarische Rituale und Menschenopfer der vorzeitlichen Germanen von Neuheiden mit dem Vorwurf “antideutsch” gekontert würde.

Es soll wohl die schlimmst-mögliche Keule sein, die die Autorin im Handtäschchen fand, die höchste Steigerungsstufe von Pfuibäh! sozusagen. Und offenbart doch nur das instrumentelle Verhältnis gegenüber der “Freundschaft zu Israel”, die diese Kreuzritter nicht müde werden zu betonen (btw: würde er das “Alte Testament” oben durch “Koran” ersetzen, wäre Herr Dawkins sicher gern gesehener Gast in der PI-Kommentarsektion…)