John McCain wird US-Präsident
Ich wage jetzt einmal einen Tipp: John McCain wird der 44.Präsident der USA. Nach dem Vorwahl-Sieg in Florida wird er den Super Tuesday gewinnen und dann auch die Spendengelder einwerben, die viele Republikaner wegen der großen Unsicherheit bisher noch zurückgehalten haben. Mehrere Gründe sprechen meiner Meinung nach für John McCain. Der Wahlkampf dreht sich um die Themen Sicherheit und Wirtschaft. Zwar ist er auf letzterem Gebiet kein ausgewiesener Experte -Clinton und Obama sind es auch nicht- beide Themen sind aber traditionell eher Kompetenzen der Republikaner.
Eine Anti-Bush Stimmung wird den Demokraten nichts nützen, da McCain ausgewiesener Bush-Kritiker ist und die Lage im Irak sich verbessert. Den Kriegshelden McCain anzugreifen wird für die Demokraten schwierig. Im Gegenteil: mit seinen moderaten Positionen kann McCain in der Mitte stark punkten.
McCain hat 2 Schwachpunkte: sein Alter und die bis dato schwache Unterstützung der konservativen Basis. Gegen einen Demokraten wird sich dies aber relativieren. Gegen Barack Obama, der noch nicht mal eine Amtsperiode im Senat sitzt, kann er seine langjährige Erfahrung ins Feld führen. Die tiefe Abneigung vieler Amerikaner gegen die ehemalige First Lady würde die Republikaner wiederbeleben. McCain kann hoffen, dass diese gemeinsame Feindin die zerstrittenen Reihen hinter ihm noch einmal eint.
Amerika ist politisch ein konservatives Land. McCain hat sehr gute Chancen, die nächsten Wahlen zu gewinnen. Ich wage an dieser Stelle mal einen frühen Tipp und bin auf weitere Einschätzungen gespannt.












