Jean, Nelson, Fidel
Laut UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler dürfte Castro künftig eine ähnliche Rolle einnehmen wie Nelson Mandela.
So die schweizerische Tagesschau SF1 am 19.02.08 über die weiteren Perspektiven des greisen “Maximo Lìder” Fidel Castro, der im Gegensatz zu seinem bereits verblichenen nordkoreanischen Genossen Kim Il Sung nicht auf einen Vater-Sohn-Wechsel innerhalb der Dynastie setzt, sondern die Macht an seinen “jüngeren” Bruder übergibt.
Der “profunde Kubakenner” (sic! sollte das nicht heissen: treue Kollaborateur der Diktatur?) Jean Ziegler - der Bush schon mal die Unterstützung “der schrecklichen Kriegsverbrechen der Regierung Scharons in Palästina” vorwirft - meint, Castro könne nach seinem altersbedingten Abgang zukünftig noch “vermittelnd und friedensstiftend” wirken. Ich vermute mal (bzw. hoffe) nicht mehr so erfolgreich wie 1962, als der Diktator mit der Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba die Welt an den Rand eines dritten Weltkrieges trieb. Wenn wir noch etwas Geduld haben, werden wir wohl erleben, wie Jean Ziegler ihn posthum für den Friedensnobelpreis vorschlägt.
Mit Verlaub Manfred, Ihr habt auch ganz schön heftige Hornochsen in der Schweiz… hat der Typ irgendeinen realen Einfluss?












