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Ausgewählte Tag-Kategorie: Liberalismus

Die Kreationisten der Sozialordnung

24.07.2008 12:06 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 47 Kommentare

Aus der Tatsache, daß alle Institutionen durch menschliches Handeln geschaffen wurden, wird geschlossen, daß sie durch bewußtes Planen (design) entstanden sind. Daraus wird dann geschlossen, daß es möglich ist, jede Institution durch Konstruieren so zu verändern, daß wir mit ihrer Hilfe mehr von unseren Wünschen realisieren können als das bisher der Fall gewesen ist (der “konstruktivistische Fehlschluß”).

Gerard Radnitzky in einem sehr lesenswerten Text zu Hayeks Theorie der Evolution spontaner Ordnungen und selbstorganisierender Systeme.

Oder anders ausgedrückt: die Herangehensweise der Sozialisten an die soziale Ordnung entspricht in etwa der der Kreationisten an die Naturwissenschaften.

Der Abbau von Vorurteilen

03.06.2008 12:49 - Statler & Waldorf by Statler - 255 Kommentare

Ein Linker liest Hayek:

Hayek was a surprise, in several ways. He’s nowhere near as extreme as his ideological descendants. He admits that there are a few rare economic circumstances in which market forces cannot deliver the optimum result, and that when these occur, the state may legitimately intervene. He recognizes such a thing as the social interest and will even endorse some limited redistributionalism—he goes so far as to suggest that the state ensure a minimum standard of living, an idea that surely embarrasses the good folks at Cato. Politically, Hayek is not the cynic I had braced for. Plainly, transparently—and in stark contrast to many modern conservative intellectuals—he is a man concerned with human freedom. One of the unexpected things in Road is that he writes with passion against class privilege.

Wir Rückenmarksliberale

02.05.2008 21:16 - Statler & Waldorf by Statler - 60 Kommentare

Jawohl, doch, zugegeben: Freiheitsliebe ist ein Reflex, der von mir nicht immer — vielleicht sogar eher selten — begründet wird. Und wieso auch? Jeder, der schonmal vom Münchhausen-Trilemma gehört hat, weiß, daß Letztbegründungen schon für wissenschaftliche Aussagen nicht existieren. Wer da noch Letztbegründungen für politische Präferenzen sucht, oder gar vorgibt, über sie zu verfügen, der macht sich lächerlich.

Unmenschliches System

14.04.2008 20:09 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 61 Kommentare

Über 50 Milliarden Euro, das heisst die Hälfte des ganzen EU-Budgets, geht in die Subventionen, die die Umwelt schädigen und die 3.Welt schädigen, übrigens auch die Verbraucher sehr viel kosten. Und das muss jetzt mal ein Ende haben. Wichtig wäre es hier einmal eine öffentliche Debatte zu beginnen. Unsere Landwirtschaft ist ein unmenschliches System

Ein Statement des ehemaligen Greenpeace-Generalsekretärs Thilo Bode von foodwatch.de heute auf nano. Wäre das nicht eine Strategie, Hunger evt. nachhaltiger zu beseitigen als per wohltätiger Lebensmittellieferungen?

Johan Norberg weist ja in seinem Plädoyer für den Kapitalismus ebenso auf die fatale Wirkung von Protektionismus und Subventionen hin:

Das UNDP hat berechnet, daß die Entwicklungsländer um mehr als 700 Milliarden Dollar pro Jahr zusätzlich exportieren können, wenn sie nicht mittels Zöllen und Quoten ausgeschlossen wären. Das ist 14 mal so viel als sie an Entwicklungshilfe erhalten.

Das ist vollkommen heuchlerisch. Einst wurden wir aufgrund von Märkten und Handel reich. Jetzt, da wir reich sind, unterschlagen wir den heutigen Armen die selben Freiheiten.

Liberale Grundausstattung

08.04.2008 22:18 - Statler & Waldorf by Statler - 8 Kommentare

Ein treuer Leser fragte per E-Mail an, was man denn als Einstieg in den klassischen Liberalismus von Autoren wie Hayek und Berlin lesen sollte. Meine bescheidene Meinung ist diese:

Was ist des Bürgers Recht?

29.03.2008 12:42 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 2 Kommentare

Die törichte Hoffnung auf Sicherheit ruiniert jedoch den Sinn für die Freiheit. Vorsorge ist uferlos

Unter dieses Motto stellt FNSt ihr III. Eugen-Richter-Forum: Was ist des Bürgers Recht? - Liberale Bürgerrechte in Zeiten des Sicherheitsstaates vom 11. bis 13.04.2008 an der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach. CU there.

Individuum vs. Kollektiv

27.03.2008 16:09 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 17 Kommentare

In gut funktionierenden Gruppen ist das schlechteste Gruppenergebnis besser als das beste Einzelergebnis. Weisheit des Kollektivs.

Wer hat das gesagt?
a) Karl Marx
b) Bischof Marx
c) Stefan Blankertz

Jenseits der in letzter Zeit hier leider einige Male vom Polemischen ins Persönliche entglittenen - deshalb umso unnötigeren - Auseinandersetzungen zwischen “parteiliberalen Staazis” und “ungebildeten Libertären” eine spannende Diskussion in der Freiheitsfabrik zum Verhältnis Individuum vs. Kollektiv…

Adam Smith hätte Bischof Marx vielleicht zugestimmt

24.03.2008 11:33 - Statler & Waldorf by Statler - 32 Kommentare

To attain to this envied situation, the candidates for fortune too frequently abandon the paths of virtue; for unhappily, the road which leads to the one, and that which leads to the other, lie sometimes in very opposite directions. But the ambitious man flatters himself that, in the splendid situation to which he advances, he will have so many means of commanding the respect and admiration of mankind, and will be enabled to act with such superior propriety and grace, that the lustre of his future conduct will entirely cover, or efface, the foulness of the steps by which he arrived at that elevation. In many governments the candidates for the highest stations are above the law; and, if they can attain the object of their ambition, they have no fear of being called to account for the means by which they acquired it. They often endeavour, therefore, not only by fraud and falsehood, the ordinary and vulgar arts of intrigue and cabal; but sometimes by the perpetration of the most enormous crimes, by murder and assassination, by rebellion and civil war, to supplant and destroy those who oppose or stand in the way of their greatness. They more frequently miscarry than succeed; and commonly gain nothing but the disgraceful punishment which is due to their crimes.

Heute vor 6 Jahren…

23.01.2008 11:07 - IUF Comments by Sascha Tamm - 1 Kommentar

… ist Robert Nozick gestorben. Das ist zwar kein runder Gedenktag, doch es fiel mir gerade auf und so erinnere ich mich an eine Begebenheit im Zusammenhang mit dem Tod meines Lieblingsphilosophen.

André Lichtschlag hatte eine Anfrage der WELT bezüglich eines Nachrufes an mich weitergeleitet. Doch kurz danach erhielt ich einen Anruf von eben diesem Blatt. Man habe sich entschlossen, einen sehr ausführlichen Nachruf auf Pierre Bourdieu zu bringen, der am selben Tag gestorben sei. Deshalb sei kein Platz für Nozick. So hielt es übrigens der Großteil der deutschen Presse. Hätten beide länger gelebt, z.B. bis heute, würden wir dasselbe erleben. Das wirft ein Licht auf den Zustand der öffentlichen Meinung und eines großen Teils der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Was zählt, ist Betroffenheit und eine Sprache, die möglichst verwirrend ist. Was zählt, ist ein vermeintlich kritisches Bewusstsein: Bourdieu war - natürlich - gegen den Neoliberalismus, gegen die Globalisierung und forderte die “ökonomische Alphabetisierung” der Massen. Letzteres wäre gar nicht so schlecht, wenn er damit nicht die Verblödung im Sinne einer naiven Ausbeutungskritik und einer staatlichen Wirtschaftsteuerung gemeint hätte.

Nozick dagegen besticht durch die Klarheit seiner Aussagen und die Eleganz seiner Argumentation - der man sich natürlich auch als Liberaler/Libertärer/Freigeist nicht in allen Punkten anschließen muss und an der viel Kritik möglich ist. Doch das ist es, was viele der selbsternannten kritischen Geister nicht wollen: sich mit Argumenten und Prinzipien auseinandersetzen.

Blogger für unternehmerische Freiheit

04.01.2008 15:06 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 2 Kommentare

Kloschüsselblaue Links, minimalistisches Layout, freie Menschen, freie Märkte im Header - das weckt bei mir nostalgische Gefühle ans “alte” Antibuerokratieteam.de: die Kollegen vom libertären Think Tank iuf, bei dem übrigens auch die A’Team-Autoren Sascha Tamm und Oliver Marc Hartwich mitarbeiten, bloggen ab sofort aus Berlin für unternehmerische Freiheit.

Ziel ist es inhaltlich fundierte, aktuelle, wirtschaftspolitische, deutschsprachige Kommentare und Kurzberichte zu nationalen aber auch internationalen Themen zu veröffentlichen

schreibt iuf-Geschäftsführer Wolfgang Müller, der auch das Gummersbacher Seminar mitorganisierte und moderierte. Die beiden Erstautoren steffen4iuf und Jessica Wright waren natürlich auch da (Verschwörungstheoretiker aufgepasst!).

Let’s roll - viel Erfolg iuf - freie Menschen, freie Märkte!

Meta-Paul

29.12.2007 11:10 - Statler & Waldorf by Statler - 33 Kommentare

Je mehr man sich mit der aktuellen Diskussion um Ron Paul beschäftigt, desto stärker wird ein Verdacht: Vielleicht ist dieser republikanische Präsidentschaftskandidat ja einfach nur ein weiteres Symptom der völligen Irrationalität von Politik. Oder genauer gesagt: der Irrationalität von Wählern, und zwar auch von eigentlich informierten Wählern. Es geht nicht um Hillbillies, die noch nie im Leben eine Zeitung in der Hand hielten, sondern um Journalisten, politische Blogger und professionelle Kommentatoren.

Die Wirtschaft ist nicht für die Menschen da

11.12.2007 15:18 - IUF Comments by Sascha Tamm - 43 Kommentare

Und auch nicht umgekehrt. Es ist ein Gemeinplatz in diversen Talkshows, dass doch “die Wirtschaft” für “die Menschen” da sein müsse. Dabei wird dann gewöhnlich noch unterstellt, dass das bei der heutigen Wirtschaft nicht so sei. Auch Befürworter der Marktwirtschaft schließen sich gern an - kürzlich sogar die Wirtschaftswoche. So gut das auch klingen mag, so unsinnig ist es. Das Problem liegt in der falschen Begrifflichkeit.

Die Abstraktionen “die Wirtschaft” und “die Menschen” führen in die Irre, das heißt zu einem kollektivistischen Denken. Ein freier Markt ermöglicht es Anbietern von Waren und Dienstleistungen, mit potentiellen Kunden zu verhandeln und Verträge einzugehen. Das Ergebnis ist die Befriedigung zahlreicher individueller Bedürfnisse, sind viele einzelne Tauschprozesse.

Alle Unternehmen auf einem freien Markt - aber nicht “die Wirtschaft” - sind somit immer für viele einzelne Menschen - aber nicht für “die Menschen” da. Wer von “den Menschen” spricht, meint immer große Gruppen von Menschen, die kollektiver Entscheidungen und damit staatlicher Macht bedürfen.

Ich erlaube mir sechs Anmerkungen…

05.12.2007 21:50 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 23 Kommentare

… auch aus meiner eigenen politischen Geschichte heraus zur liberalen “Antifa-Debatte” nach der für mich völlig unverständlichen Löschung des Beitrags es ist nicht alles schlecht an der Antifa von Michael Holmes auf der Achse des Guten, in dem er auf den Linksextremismus der real existierenden Antifa hinwies:

1. Antifaschismus und “Antifa” sind nicht dasselbe

2. Wer die Augen davor verschliesst, dass in der Tat die überwiegende Mehrheit der Antifa-Kader (nicht der Antifaschisten - siehe 1.) kommunistisch oder autonom/sozialrevolutionär - und damit: zutiefst antiliberal - denkt und agiert, macht sich selbst etwas vor oder hat keine Ahnung

3. Wer die organisierte Antifa - auch die militante - mit dem prügelnden und mordenden Nazimob gleichsetzt (im Sinne von: gleich gefährlich) macht anderen etwas vor oder will keine Ahnung haben

4. Counterpart zum Faschismus ist nicht sein ungleicher und doch so ähnlicher Bruder Kommunismus, sondern die offene Gesellschaft

5. Wer davon phantasiert, den politischen Gegner zu zertreten, ist nicht nur in der Sprache dem, den er zu bekämpfen vorgibt, ähnlich

6. Dass auch Liberale mehr als taktische Kooperation zum unmittelbaren Opferschutz mit eben jenen in Erwägung ziehen, sich darüber hinaus sogar zu deren zensierenden Erfüllungsgehilfen instrumentalisieren lassen, ist ein hervorragend erfolgreiches Beispiel leninistisch inspirierter Bündnispolitik - und/oder verheerender Konzeptionslosigkeit auf Seiten der Zivilgesellschaft

Links:
Von Antifa und Antifanten (MartinM)
Prowas, Antifa? (Rayson)
Notwendige Nestbeschmutzung (Ingo said)
Kann man noch ein Unwort des Jahres vorschlagen? (Statler)
Genosse Denunziant (Ingo said)

Pluralismus

28.11.2007 00:06 - Audiovideo, Statler & Waldorf by Statler - 1 Kommentar

Fast wäre ich ja geneigt zu sagen: “Aus aktuellem Anlaß…”, aber einen Anlaß braucht es hier definitiv nicht.

Henry Hardy über Isaiah Berlin, auf meinem unangefochtenen Lieblingspodcastblog, Philosophy Bites.

Gerade in liberalen Gemeinschaftsblogs sollten Pluralismus und Debattenkultur doch einen ziemlich hohen Stellenwert haben, oder?

Bye bye Eifrei

07.11.2007 12:13 - Notizen aus dem U-Boot by jo@chim - 148 Kommentare

Wenn irgendwann die Reaktion die Staatsmacht übernimmt und ebenfalls dann mit der Zeit totalitäre Züge annimmt, Macht korrumpiert schließlich immer, sollte dann nicht eine Zeitschrift wie eigentümlich frei die Achtundsechziger verteidigen und die Reaktion bekämpfen?

Schreibt André F. Lichtschlag im Editorial der aktuellen Ausgabe des ef-magazin.
Danke für die wirklich aufschlussreiche Klarstellung, André:

Der ehemalige Marktplatz für Liberalismus, Anarchismus und Kapitalismus (das “Marktplatz” entschlief irgendwann still) als Hiwi-Trüppchen an der Seite der konsequentesten Vertreter der vor-bürgerlichen Reaktion, der man an die “Staatsmacht” helfen möchte: Wiederholung als Farce. Denjenigen Liberalen, die in grenzenloser Selbstüberschätzung in den zwanziger und dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts im Eintreten gegen den Totalitarismus der Kommunisten als Steigbügelhalter der rechten Totalitären fungierten, blieb schliesslich nur die Kapitulation - und letztendlich nichts mehr zu verteidigen als das eigene Leben.

Wegen Betriebsausflug geschlossen

25.10.2007 21:17 - Allgemein by jo@chim - 22 Kommentare

Wegen Betriebsausflug nach Gummersbach bleibt Antibuerokratieteam.net über das Wochenende geschlossen.
Ab Freitag abend wird dafür unter liveblog.antibuerokratieteam.net ein Liveblog zum Seminar (mastered bei Daniel Fallenstein) online gehen… stay tuned.

Von der Freiheit, Schwachsinn sagen zu dürfen

Also diese Rubrik hier nennt sich ja “Eidgenössisch Eigensinniges”. Dann lasst mich mal noch ein Wort zu Frau Herman sagen. Denn inzwischen habe ich beim Herumzappen die entscheidenden Stellen bei Kerners Show gesehen - und ich verstehe die Welt nicht. Was soll die Aufregung?

Wenn man wie ich ausserhalb der sprachlichen Kodierung der Bundesrepublik Deutschland und von ein paar offensichtlich überdrehten Deutschsprach-Sittenwächtern steht, dann ist es etwas schwer auszumachen, was die Frau Herman eigentlich gesagt haben soll, das die Frau Berger, die Frau Schreimacher (oder so ähnlich) und offensichtlich eine breite Öffentlichkeit derart empört.

Frau Herman ist nun nicht unbedingt ein Ausbund an Intelligenz und die Frau war in Herrn Kerner Talkshow ganz offensichtlich gestresst. (Ich bin schon des Öfteren in Live-Diskussionssendungen des Fernsehens aufgetreten und kann die Situation durchaus nachfühlen). Was man also sagen kann, ist, was alle wissen, Nachrichtensprecherinnen müssen vor allem gut aussehen und einen Text ohne zu stottern vom Teleprompter ablesen können. Deshalb sollten sie, wenn immer möglich, keine unvorbereiteten Statements von sich geben.

Die FAZ und die Online Durchsuchung

10.10.2007 23:28 - Statler & Waldorf by Waldorf - 12 Kommentare

Die FAZ gehört bei mir eigentlich zur täglichen Lektüre und im Gegensatz zum Kollegen Statler finde ich sogar das neue Layout gar nicht so schlecht. Es ist mir schlichtweg egal.Was mir allerdings überhaupt nicht mehr egal ist, ist der vermehrte Anteil von Mumpitz, den sich die FAZ in letzter Zeit gerade bei juristischen Themen leistet. Schon bei den Ausführungen zum Abschuss von Zivilflugzeugen hatte ich so meine Bauchschmerzen, aber was Redakteur Reinhard Müller heute zum Thema Online Durchsuchungen abgeliefert hat, ist der FAZ einfach unwürdig.Aber lesen Sie einfach selbst.

“Gemeinnutz vor Eigennutz!” - oder: Was will Eva?

10:09 - Libertäre Flanken by Bodo Wünsch - 39 Kommentare

“Gemeinnutz vor Eigennutz”: Dies war eine der zentralen Parolen, die den Nationalsozialismus im “Dritten Reich” nicht nur ausmachten, sondern lange, nämlich bis zum Mord an Millionen, trugen.

Was viele, zu viele -darunter leider auch mein geschätzter Teamkollege Statler - nicht zu verstehen scheinen, ist nicht die Tatsache, dass es etwa in dem inzwischen mehr als peinlichen Disput um Blondie Eva Herman (sie flog gestern nun selbst bei “Kerner” raus, dessen Sendung gar nicht den Anspruch akademischer Qualität hat, SPON berichtete) nur vordergründig-aufgeregt um “Nazi-Vergleiche” oder “-verwischungen” oder “-Nähen” geht.