Arne Hoffmann berichtet in der Online-Ausgabe von eigentümlich frei über eine Untersuchung, wonach Männer intelligenter als Frauen seien. Statistisch gesehen.
Nehmen wir diesen Artikel als Aufhänger für den ersten Beitrag einer losen Folge über die unbestechliche Welt der Mathematik und Statistik.
Für die Intelligenz wird eine Gauss-Normalverteilung angenommen. Diese Glockenkurve, von den alten 10-DM Geldscheinen her bekannt, wird durch genau 2 Grössen hinreichend beschrieben: Die Position des Maximums und die Breite der Kurve.
Die Fläche unter der Kurve ist auf 1 normiert: Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand irgendeine Intelligenz hat, muss eben 1 sein. Die Gausskurve gibt dann an, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Person eine Intelligenz von z.B. 105 oder 95 hat. Die ‘Intelligenz’ ist hierbei die Abweichung vom Mittelwert und 105 bedeutet, 5% besser als der Mittelwert zu sein.